Kalendereintrag zur Erinnerung an den TÜV Termin © Adobe Stock | lilo

TÜV überziehen: Mit welchen Konsequenzen müssen Sie rechnen?

Alle zwei Jahre müssen Fahrzeughalter einen Pflichttermin absolvieren und bei der Hauptuntersuchung die TÜV Plakette erneuern lassen. Doch was geschieht, wenn man diesen Termin versäumt und wie lange darf man den TÜV überziehen, ohne dafür bestraft zu werden?

Ist ein kurzes TÜV Überziehen erlaubt?


‌Alle zwei Jahre müssen Fahrzeughalter ihr Auto zur Hauptuntersuchung (HU) vorstellen, um die TÜV Plakette erneuern zu lassen. Die HU kann wahlweise beim TÜV, der DEKRA oder einer anderen autorisierten Prüfwerkstatt erfolgen. Gleichzeitig mit der Hauptuntersuchung wird die Abgasuntersuchung durchgeführt. Der Termin für diese Überprüfung der Verkehrssicherheit des Autos ist auf einen Monat festgelegt. In diesem Monat verliert die aktuelle TÜV Plakette ihre Gültigkeit. Es ist grundsätzlich nicht erlaubt, den HU Termin hinauszuzögern.

‌Wenn Sie im Laufe des Monats oder im Folgemonat bei einer Verkehrskontrolle überprüft werden, wird die Polizei Sie zwar auf die abgelaufene TÜV Plakette hinweisen, jedoch noch kein Bußgeld verhängen. Mit zunehmender Überschreitung des TÜV Termins werden die Strafen härter und es drohen neben Bußgeldern und Punkten in Flensburg zusätzlich Probleme mit Ihrer Versicherung. Ab einer Überschreitung des TÜV Termins um mehr als zwei Monate wird in jedem Fall ein Verwarnungsgeld fällig.

TÜV überziehen: Wo findet man Informationen über den TÜV Termin?


‌Viele Autofahrer versuchen sich bei einer Verkehrskontrolle damit zu rechtfertigen, dass sie nicht wussten, wann die Hauptuntersuchung fällig war. Diese Ausrede ist wenig hilfreich, denn Sie können direkt auf der aktuellen TÜV Plakette an Ihrem Auto ablesen, wann eine Erneuerung der Plakette erforderlich ist. Die Zahl in der Mitte gibt an, in welchem Jahr der nächste TÜV Termin ansteht und direkt darüber ist der Monat angegeben. Weitere Möglichkeiten, sich über den TÜV Termin zu informieren, bieten der Prüfbericht der letzten HU, der Fahrzeugschein oder die Zulassungsbescheinigung Teil 1

‌Sie fahren ein Auto mit einem Saisonkennzeichen und die Fälligkeit der nächsten HU liegt außerhalb des Betriebszeitraums? In diesem Fall müssen Sie die HU an Ihrem Fahrzeug im ersten Monat des nächsten Betriebszeitraums nachholen.
Hinweis:
Keine Rückdatierung des TÜV Termins nach Überziehen 

‌Bis 2012 wurde der nächste TÜV Termin rückdatiert, wenn ein Fahrzeughalter den TÜV überzogen hatte. Wer die Hauptuntersuchung beispielsweise vier Monate zu spät durchführen ließ, musste bereits nach 20, anstatt nach 24 Monaten die TÜV Plakette erneuern. Seit 2012 gilt jedoch nur noch das Intervall von 24 Monaten.

Kfz TÜV überziehen: Wie häufig müssen unterschiedliche Fahrzeugtypen zum TÜV?


‌Die einfache Regel lautet: Alle 24 Monate muss ein Fahrzeug eine Hauptuntersuchung absolvieren. Doch es gibt es Ausnahmen: Wenn Sie einen Neuwagen oder ein neues Wohnmobil (bis zu 3,5 Tonnen) fahren, wird der erste TÜV Termin erst 36 Monate nach der Erstzulassung fällig. Kürzere Fristen von 12 Monaten gelten für Wohnmobile zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen und einem Alter von mehr als sechs Jahren. Gleiches gilt für gewerbliche Fahrzeuge (beispielsweise Mietwagen oder Taxis), alle Lkw über 7,5 Tonnen und Omnibusse. Alle Nutzfahrzeuge müssen darüber hinaus regelmäßig durch eine Sicherheitsüberprüfung kontrolliert werden. Bei diesen Kraftfahrzeugen wird ein Überziehen des TÜV deutlich härter bestraft als bei einem Pkw.

Benötigen Autos auf Privatgrundstücken eine TÜV Plakette?


‌Jedes Fahrzeug, das angemeldet wurde, muss die Fristen für die Durchführung einer HU einhalten. Es ist unerheblich, wie Sie Ihr Fahrzeug nutzen. Einzig die rechtlich zulässige Nutzung hat Einfluss auf die Notwendigkeit einer HU.

Welche Strafen werden beim Überziehen des TÜV fällig?


‌Wenn der auf der TÜV Plakette angegebene Monat verstrichen ist, gilt dies bereits als Ordnungswidrigkeit. Ein Verwarnungsgeld ist jedoch erst vorgesehen, wenn Sie die Frist mehr als zwei Monate überschreiten. Nach dieser zweimonatigen Kulanz muss ein Bußgeld bezahlt werden, das sich mit zunehmender Dauer der Überschreitung erhöht. Bei längerem Autofahren ohne TÜV kommt außerdem ein Punkt in Flensburg hinzu. Dieser zusätzliche Punkt in Flensburg hat teilweise schwerwiegende Konsequenzen, denn beim Kontostand von acht Punkten erfolgt bereits der Führerscheinentzug. Die Höhe des Bußgelds und weitere Strafen hängen auch davon ab, um was für ein Fahrzeug es sich handelt.

Pkw, leichte Anhänger, Motorräder


‌Beim Überschreiten des TÜV Termins von mehr als zwei Monaten müssen Sie 15 Euro Bußgeld bezahlen. Ist der TÜV Termin seit vier bis acht Monaten verstrichen, werden 25 Euro Bußgeld fällig und bei einer Überschreitung von mehr als acht Monaten müssen Sie 60 Euro Bußgeld bezahlen und werden außerdem mit einem Punkt in Flensburg bestraft.

Nutzfahrzeuge


‌Bei Fahrzeugen, die eine Sicherheitsüberprüfung erfordern, wird sofort beim Überschreiten des TÜV Termins ein Bußgeld von 15 Euro fällig. Zwischen zwei und vier Monaten steigt das Bußgeld auf 25 Euro und wenn der Termin bis zu acht Monate überzogen wird, werden 60 Euro fällig und zusätzlich erhalten Sie einen Punkt in Flensburg. Eine noch längere Überschreitung wird mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet.

Steigen die Kosten für die HU bei einer Überziehung des TÜV Termins?


‌Die Prüfwerkstatt kann keine Bußgelder verhängen und wird das Überziehen des Termins auch nicht der Polizei melden. Bei einer Überschreitung des Termins von mehr als zwei Monaten ist die Prüfstelle jedoch verpflichtet, eine sogenannte vertiefte oder erweiterte HU durchzuführen. Diese Ergänzungsuntersuchung kostet ungefähr 20 Prozent mehr als eine reguläre HU. Ihr Fahrzeug wird in diesem Fall noch genauer überprüft, um sicherzustellen, dass die Verkehrssicherheit gegeben ist. In der Praxis wird der Prüfer beispielsweise die Bremsschläuche dabei nicht nur in Augenschein nehmen, sondern einem Knick- und Drehtest unterziehen.

Bei der HU werden Mängel festgestellt – Was sind die Folgen?


‌Am Straßenverkehr dürfen ausschließlich Fahrzeuge teilnehmen, die verkehrssicher sind. Dementsprechend kann die Prüfstätte ein Fahrzeug, das gravierende Mängel aufweist, sofort stilllegen. Wenn die festgestellten Mängel die Verkehrssicherheit nicht wesentlich beeinträchtigen, erhalten Sie eine Mängelliste und einen Monat Zeit, die Schäden reparieren zu lassen. Dann müssen Sie Ihr Auto bei einer Nachuntersuchung überprüfen lassen. Wird diese Frist nicht eingehalten, ist die Chance vorbei, die TÜV Plakette mit der günstigeren Nachuntersuchung zu erneuern und es wird eine zweite Hauptuntersuchung fällig. Mängel, die eine sofortige Stilllegung zur Folge haben, sind beispielsweise eine defekte Lenkung oder eine defekt Bremsanlage. Wird ein erheblicher Mangel festgestellt, dürfen Sie zwar weiter mit dem Fahrzeug fahren, haben aber die Pflicht, den Mangel innerhalb eines Monats zu beseitigen. Typische Mängel dieser Art sind Reifen mit zu geringer Profiltiefe oder die einseitige Bremswirkung der Bremsanlage.

Autofahren ohne TÜV und Versicherungsschutz


‌Wenn Sie in einen Unfall verwickelt werden, während Ihr Fahrzeug nicht über eine gültige TÜV Plakette verfügt, rückt die Frage nach einem vermeidbaren technischen Versagen als Unfallursache ins Zentrum. Wird dies durch ein Schadengutachten nachgewiesen, hat die Versicherungsgesellschaft die Möglichkeit, Sie für den Haftpflichtschaden am anderen Fahrzeug in Regress zu nehmen. Außerdem müssen Sie den Schaden an Ihrem Fahrzeug in diesem Fall selbst bezahlen. Der Versicherer darf die Regulierung des Schadens allerdings nicht pauschal mit dem Hinweis auf die abgelaufene TÜV Plakette verweigern. Voraussetzung dafür ist der Nachweis, dass ein Einhalten des TÜV Termins den Unfall verhindert hätte. 

‌Einige Versicherer schließen Unfälle beim Autofahren ohne TÜV in den Versicherungsschutz ein. Ob dies in Ihrem Fall zutrifft, können Sie in den Versicherungsbedingungen Ihrer Police nachlesen. Unabhängig davon verlieren Sie den Versicherungsschutz in jedem Fall, wenn der Unfall nachweislich durch einen vermeidbaren technischen Mangel verursacht wurde (beispielsweise durch ein Versagen der Bremsen). Ist dies der Fall, gilt der Unfall als fahrlässig verursacht

‌Das Vorhandensein einer gültigen TÜV Plakette enthebt Fahrzeughalter nicht von der Pflicht, auf die Verkehrssicherheit ihres Fahrzeugs zu achten. Verursachen Sie beispielsweise einen Unfall, weil die Reifen abgefahren waren, wird die Versicherung trotz gültiger TÜV Plakette die Schadensregulierung verweigern oder nur anteilig übernehmen.

Erhält man die TÜV Plakette ausschließlich beim TÜV?


‌TÜV ist die Abkürzung für Technischer Überwachungsverein. In Deutschland sind dies eingetragene Vereine, denen der Staat hoheitliche Aufgaben übertragen hat. Üblicherweise handelt es sich bei diesen Aufgaben um Sicherheitsüberprüfungen und das Siegel „TÜV geprüft“ gilt als anerkanntes Qualitätsmerkmal für technische Geräte. 

‌Die Sicherheitsüberprüfungen bei Fahrzeugen beruhen auf gesetzlichen Vorgaben, die eine Einhaltung von Sicherheitsstandards garantieren sollen. Die TÜV Prüfstelle führt die Haupt-, Abgas-, Nach- und Sicherheitsuntersuchungen auf privatwirtschaftlicher Basis durch. Weil die Hauptuntersuchung bei Kraftfahrzeugen einen besonders wichtigen Bereich der Tätigkeit des TÜV ausmacht, ist sie umgangssprachlich als „TÜV Prüfung“ bekannt. 

‌Es gibt drei deutsche TÜV-Holdings: den TÜV Nord, den TÜV Süd und den TÜV Rheinland. Unabhängig von diesen großen Konzernen gibt es noch den TÜV Saarland und den TÜV Thüringen. Lange Zeit hatte der TÜV das Monopol für die Durchführung der 1951 eingeführten Hauptuntersuchung. Mittlerweile gibt es zahlreiche weitere Prüforganisationen, die berechtigt sind, Hauptuntersuchungen durchzuführen und TÜV Plaketten auszustellen. Die Preisunterschiede der verschiedenen Prüforganisationen sind marginal. In den meisten Fällen wählen Fahrzeughalter die Prüfstätte aus, die räumlich am nächsten liegt. 

‌Neben dem TÜV sind folgende Prüforganisationen befugt, Prüfplaketten zu vergeben:
  • DEKRA (Deutscher Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein) – eine der weltweit größten Prüforganisationen mit mehr als 400 Prüfstätten in Deutschland 
  • KÜS (Kraftfahrzeugs-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V.) 
  • FSP (Fahrzeug-Sicherheitsprüfung) 
  • GTÜ (Gesellschaft für technische Überwachung)  

  • Termin für die HU liegt im Urlaub – Was ist zu beachten?


    ‌Um eine TÜV Plakette zu erhalten, müssen Sie die Hauptuntersuchung in Deutschland durchführen lassen. Wenn der nächste HU-Termin während des Urlaubs im Ausland ansteht, sollten Sie den Termin sofort nach Ihrer Rückkehr nachholen. Ein Bußgeld kann in Deutschland in diesem Fall dadurch vermieden werden, dass Sie nachweisen, mit gültiger TÜV Plakette in den Urlaub gestartet zu sein. Vor diesem Problem stehen häufig Eigentümer von Wohnmobilien, die längere Zeit auf ausländischen Campingplätzen abgestellt werden. Das Prüfprotokoll einer Prüfstätte im Urlaubsland kann allenfalls dem Nachweis dienen, dass Sie Ihre Pflichten ernstnehmen. Ein derartiges Prüfprotokoll ersetzt aber nicht die Hauptuntersuchung in Deutschland. Während Ihrer Reise müssen Sie nicht befürchten, dass die Polizei des Urlaubslandes die abgelaufene Prüfplakette beanstandet.

    Was kostet die Hauptuntersuchung?


    ‌Die verschiedenen Prüforganisationen berechnen unterschiedliche Gebühren bei der Durchführung der HU, wobei die Preisdifferenzen nicht groß sind. Wenn Sie die Wahl zwischen mehreren Prüfstätten in Ihrer Nähe haben, lohnt sich ein Preisvergleich. Der Preis variiert je nach Art des Fahrzeugs und der Gesamtmasse. 

    ‌Der TÜV Süd berechnet für eine HU bei einem Pkw bis zu 3,5 Tonnen mindestens 56 Euro. Da die Abgasuntersuchung gleichzeitig anfällt, müssen Sie mit Gesamtkosten von 100 bis 120 Euro rechnen. Für schwerere Kraftfahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen fallen Kosten zwischen 120 und 160 Euro an und die neue TÜV Plakette für Wohnmobile ist nochmals ungefähr 20 Euro teurer. Für ein Motorrad werden ungefähr 70 Euro berechnet. Sie müssen außerdem Anhänger alle zwei Jahre überprüfen lassen. Die Gebühren dafür belaufen sich zwischen ungefähr 30 Euro für Anhänger ohne Bremsen und 100 Euro für Anhänger bis zu 12 Tonnen. Wenn Sie Ihr Fahrzeug nach der Beseitigung festgestellter Mängel fristgerecht zur Nachuntersuchung vorstellen, ist dies mit 14 bis 26 Euro recht günstig.

    TÜV überziehen – Recht einfach erklärt

    Wie oft muss ein Pkw zur Hauptuntersuchung?

    Es gibt unterschiedliche Fristen, die sich am Alter und an der Art des Fahrzeugs orientieren. Ein Pkw muss 36 Monate nach der Erstzulassung zur Hauptuntersuchung und ab dann ist alle 24 Monate eine Hauptuntersuchung bei einer anerkannten Prüfstelle vorgeschrieben. 

    ‌Weiterlesen: Kfz TÜV überziehen: Wie häufig müssen unterschiedliche Fahrzeugtypen zum TÜV?

    Ab wann drohen Strafen beim Überziehen des TÜV?

    Wenn die TÜV Plakette eines Pkw mehr als zwei Monate abgelaufen ist, werden Bußgelder verhängt und bei längerer Überschreitung wird das Vergehen mit einem Punkt in Flensburg bestraft. Vorher erfolgt eine Verwarnung, wenn die abgelaufene TÜV Plakette einem Polizisten auffällt. Bei gewerblich genutzten Fahrzeugen wird sofort ein Bußgeld fällig. 

    ‌Weiterlesen: Welche Strafen werden beim Überziehen des TÜV fällig?

    Kostet die Hauptuntersuchung bei Überschreiten der Frist mehr?

    Wird das Fahrzeug mehr als zwei Monate verspätet zur HU vorgeführt, sind die Prüfer verpflichtet, eine erweiterte HU durchzuführen. Dabei werden die Funktionen und die Verkehrssicherheit noch gründlicher überprüft. Für diesen Mehraufwand berechnen die Prüfstätten ungefähr 20 Prozent höhere Kosten. 

    ‌Weiterlesen: Steigen die Kosten für die HU bei einer Überziehung des TÜV Termins?

    Wie kann man feststellen, wann die nächste HU ansteht?

    Die Fälligkeit der nächsten HU können Sie direkt an der TÜV Plakette Ihres Fahrzeugs ablesen. Die Zahl im Zentrum zeigt das Jahr der nächsten HU an und unmittelbar darüber ist der Monat markiert. Alternativ finden Sie die Angaben im letzten Prüfbericht, im Fahrzeugschein oder in der Zulassungsbescheinigung Teil 1. 

    ‌Weiterlesen: TÜV überziehen: Wo findet man Informationen über den TÜV Termin?

    Wird beim Überschreiten des HU Termins der folgende Termin rückdatiert?

    Bis 2012 war dies tatsächlich der Fall. Wer die HU fünf Monate zu spät durchführen ließ, musste bereits nach 19 anstatt nach 24 Monaten die TÜV Plakette erneuern lassen. Diese Regelung gilt allerdings mittlerweile nicht mehr. Egal wie lange die Überschreitung gedauert hat – Der nächste HU Termin wird erst nach weiteren 24 Monaten fällig. 

    ‌Weiterlesen: TÜV überziehen: Wo findet man Informationen über den TÜV Termin?

    Die HU ergibt Mängel, was ist jetzt zu tun?

    Die HU dient der Feststellung, ob ein Fahrzeug verkehrssicher ist. Werden dabei Mängel festgestellt, entscheidet das Ausmaß der Mängel darüber, was geschieht. Ist das Fahrzeug laut Ermessen des Prüfers verkehrsunsicher, darf der Prüfer die TÜV Plakette sofort entfernen und das Auto stilllegen. Ansonsten erhalten Sie eine Mängelliste ausgehändigt und müssen innerhalb eines Monats für die Beseitigung der Mängel sorgen. Danach erfolgen eine Nachuntersuchung und die Verlängerung der Prüfplakette. 

    ‌Weiterlesen: Bei der HU werden Mängel festgestellt – Was sind die Folgen?

    Wie verhält man sich, wenn die TÜV Plakette während des Auslandsurlaubs ihre Gültigkeit verliert?

    In diesem Fall sollte man direkt nach dem Urlaub die Hauptuntersuchung durchführen lassen. Ausländische Behörden dürfen keine Bußgelder für abgelaufene Prüfplaketten einfordern. 

    ‌Weiterlesen: Termin für die HU liegt im Urlaub – Was ist zu beachten?

    Was kostet TÜV überziehen?

    Je nach Dauer und Fahrzeugtyp fallen beim Überziehen des TÜV um mehr als zwei Monate Bußgelder zwischen 15 und 75 Euro an. Außerdem wird das Überziehen um mehr als acht Monate bei Pkw mit einem Punkt in Flensburg bestraft. 

    ‌Weiterlesen: Was kostet TÜV überziehen?

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