AltText: Paar sitzt im Garten vor Ihrem Haus mit Solarpanelen.

Wohnformen – Gemeinschaft und Selbstbestimmung werden immer wichtiger

Wohnprojekt, Ökodorf oder doch die Single-Wohnung – die richtige Wohnform zu finden ist nicht so einfach. Faktoren wie Alter, Geld, Familie, Natur und Gemeinschaft beeinflussen unsere Wahl erheblich. Lesen Sie hier welche Wohnformen es gibt und welche im Alter relevant werden.

Welche Wohnformen gibt es?


‌Das Thema Wohnen beschäftigt derzeit sehr viele Menschen. Sei es wegen zu hoher Mieten, fehlender Gemeinschaft in Einzelwohnungen, der Gesundheit, oder aufgrund des Klimawandels. Die folgende Auflistung zeigt einige alternative Wohnformen:
  • Wohnen 50 Plus  
  • Wohnen auf Zeit  
  • Demenz-Wohngruppen  
  • Mehrgenerationshäuser  
  • Siedlungsgemeinschaften  
  • Ökodörfer
  • Coliving und Coworking (gemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten) 
  • Tiny Houses 
  • Wohnmobil  
  • Hausboot  
  • Hinweis:
    Ein Tiny House ist ein mobiles „Mini-Haus“, das in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit erfuhr. Meist steht es auf Rollen, um es leicht von A nach B transportieren zu können. Demnach kann man mit einem Tiny House „überall“ wohnen.
    Der Berliner Architekt Van Bo Le Mentzel entwickelte ein Tiny House für nur hundert Euro Miete im Monat.

    Wohnprojekte


    Wohnprojekte könnten eine Antwort auf die steigenden Mietpreise und die anonyme Lebensweise in Städten sein. Menschen schließen sich zusammen und erwerben oder bauen ein Wohnhaus. Mithilfe von Krediten wird das Vorhaben finanziert. Da meist ein Verein oder eine Genossenschaft gegründet wird, können die Häuser nicht an Investoren verkauft werden. Somit steigen die Mieten in der Regel nicht an. Die Bewohner profitieren zudem oft von Gemeinschaftsflächen, wie Dachterrassen oder Werkstätten.

    Wohnen 50 Plus


    ‌Je älter man wird, desto eher drängt sich die Frage auf wie man in Zukunft wohnen soll. Für viele ältere Menschen kommt ein Seniorenheim nicht in Frage. Sie wollen ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen. Viele finden die Idee einer Wohngemeinschaft – auch im hohen Alter – daher besser. Eine Gemeinschaft zu haben, wenn beispielsweise der Lebenspartner verstirbt, kann ein Privileg sein. Eine 50-Plus-WG ist keine Senioren-WG, bei der externe Hilfe inkludiert ist. Vielmehr geht es um gemeinschaftliches Wohnen und der Freude daran.

    Wohnen auf Zeit


    ‌Wie der Name schon sagt, ist die Wohndauer bei Wohnen auf Zeit begrenzt. Personen, die beispielsweise für ein Projekt 3 Monate an einem Ort sein müssen, nutzen dieses Modell sehr gerne. Bei Wohnen auf Zeit bekommt man voll ausgestattete Wohnungen und kann diese sofort beziehen. In der Regel ist die Miete höher als bei herkömmlichen Mietwohnungen – dafür gibt es keine langfristig bindenden Mietverträge.

    Wohnrecht auf Lebenszeit


    ‌Ein Wohnrecht bedeutet: Eine Person darf eine Immobilie bewohnen, ohne selbst Eigentümer zu sein. Vereinbaren Eigentümer und Hausbewohner, dass das Wohnrecht bis zum Tod des Hausbewohners gilt, spricht man von einem lebenslangen Wohnrecht. Eltern nutzten diese Methode häufig. Denn: Bei Schenkung der eigenen Immobilie an die Kinder muss keine Erbschaftsteuer gezahlt werden. Das Gesetz dazu findet man in § 1093 BGB.

    Demenz-Wohngruppen


    ‌Demenz-Wohngruppen sind Wohngemeinschaften bei der fünf bis zehn demenzerkrankte Personen zusammenleben. Jeder Bewohner hat sein eigenes Zimmer – Küche, Bad und Wohnzimmer werden hingegen geteilt. Die dementen Personen leben weitgehend selbstständig unter der Betreuung von ambulanten Pflegern. Angehörige werden – so gut es geht – in den Alltag der Bewohner integriert.

    Mehrgenerationenhäuser


    ‌Wie der Name schon verrät, leben in Mehrgenerationenhäusern unterschiedliche Generationen zusammen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Dabei hat jede Partei eine abgetrennte Wohnung. Garten, Gemeinschaftsräume und Waschküche werden beispielsweise geteilt. Mehrgenerationenhäuser bieten den Vorteil, dass sich die Bewohner gegenseitig unterstützen können. Zum Beispiel mit der Betreuung der Kinder, oder dem Erledigen der Einkäufe.

    Siedlungsgemeinschaften


    ‌Bei einer Siedlungsgemeinschaft tun sich Einzelpersonen, sowie Familien zusammen, um ein gemeinsames Wohnprojekt zu realisieren. Den Mitgliedern ist eine aktive Nachbarschaft wichtig, in der sich jeder und jede einbringen kann. Die Privatsphäre wird hierbei aber nicht vernachlässigt – alle Bewohner wohnen in einer eigenen Wohneinheit.

    Ökodörfer


    ‌Ökodörfer sind eine besondere Form von Siedlungsgemeinschaften. Bewohner von Ökodörfern bevorzugen ein autarkes und nachhaltiges Leben, das hauptsächlich im ländlichen Raum stattfindet. In Ökodörfern wird sehr viel selbst gemacht, wie beispielsweise: Anbau von Lebensmitteln, Energieversorgung oder Reparaturen. Im Vordergrund eines Ökodorfes steht: Der Kreislaufgedanke.

    Wohnmobil


    ‌Die meisten Menschen verbinden Wohnmobile vermutlich nur mit Campingurlauben. Manche nutzen das fahrende zu Hause jedoch auch dauerhaft. Den ersten Kaffee in der Früh am Meer, am See oder in den Bergen genießen – mit dem Wohnmobil ist das möglich. Das ortsunabhängige Arbeiten mit Laptop und Internet ermöglicht Menschen diesen Lebensstil zu führen.

    Hausboot


    ‌Das Wohnen auf einem Hausboot ist mittlerweile eine richtige Wohnalternative geworden. Vor allem in Städten die nahe am Wasser liegen, entscheiden sich immer mehr Menschen für ein Hausboot – auch weil der Wohnraum an Land knapp und teuer wird. In den Niederlanden – wo bekanntlich regelmäßig Hochwasser vorkommen– gibt es bereits viele Hausbootbesitzer.

    Was ist Coliving?


    ‌Gemeinsames Wohnen und Arbeiten auf Zeit. Bei diesem neuen Konzept wohnen mehrere Menschen für einen gewissen Zeitraum unter einem Dach – wie in einer WG. Der Unterschied: Die gesamte Unterkunft ist komplett ausgestattet und das ist im Mietpreis inbegriffen. Im Grunde genommen zieht man ein und muss sich um nichts mehr kümmern. Neben Dingen wie Internet und TV-Anschluss bieten viele Häuser auch Reinigungen und Verpflegung an. Ein weiteres wichtiges Merkmal sind die geteilten Arbeitsflächen – auch „Coworking-Spaces“ genannt. Die Bewohner – meist digitale Nomaden – können diese jederzeit nutzen. Coliving-Konzepte bieten außerdem oft Freizeitangebote an, wie beispielsweise gemeinsame Grillabende oder Wanderungen. 

    ‌Für wen eignet sich Coliving:
  • Menschen, die nur für kurze Zeit an einem Ort leben und arbeiten 
  • Menschen, die unkompliziert eine Wohnung finden möchten 
  • Menschen, die gern in Gemeinschaft leben, in der viele einen ähnlichen Lebensstill haben 
  • Menschen, die ortsunabhängig arbeiten und nicht allein wohnen möchten  
  • Menschen, die „luxuriöser“ wohnen möchten als in einer normalen Studentenwohnung
    ‌ 
  • Was ist individuelles Wohnen?


    ‌Immer mehr Menschen bevorzugen alternative Lebenskonzepte und dazu zählt auch das Wohnen. Das „Höher-Schneller-Weiter-Prinzip“ schreckt viele Menschen mittlerweile ab. Sie wollen beispielsweise weg von der Konsumgesellschaft und eher zu einem Leben hin, das gemeinschaftlich, ökologisch und kreislauforientiert funktioniert. Das Ziel: Die Welt in kleinen Schritten besser machen. Ob Wohnprojekte in der Stadt, Ökodörfer auf dem Land oder ein Leben im Tiny House – einige Menschen möchten in Zukunft anders wohnen als bisher.

    Wohnformen im Alter


    ‌Für viele Menschen stellt sich im Alter irgendwann die Frage: „Wie und wo wohne ich weiter?“ Gründe für neuen Wohnraum können, Pflegebedürftigkeit, Geldnot oder Wohnungen mit Barrieren sein. Kommen Menschen in solche Situationen gibt es mehrere Möglichkeiten:
  • Menschen bleiben in der eigenen Wohnung – mit Unterstützung von außen 
  • Betreutes Wohnen  
  • Senioren-WG  
  • Pflegeheim  
  • Wohnen gegen Hilfe  
  • Leben im Ausland 
  • In der eigenen Wohnung leben: Möchten Sie in den eigenen vier Wänden bleiben, bieten mobile Pflege- und Betreuungsdienste zahlreiche Angebote. Von der 24-Stunden-Pflege bis hin zur ambulanten Pflege. Werden Pflegebedürftige von Angehörigen betreut – was sehr oft der Fall ist – bieten Krankenkassen spezielle Pflegekurse an. Damit möchte man Angehörigen die notwendigen Fähigkeiten vermitteln. Außerdem gibt es verschiedene Hilfeleistungen wie beispielsweise „Essen auf Rädern“.
    Hinweis:
    Meist werden die Kosten für eine altersgerechte Anpassung der eigenen Wohnung von der Pflegekasse übernommen. Sprich: Beispielsweise Halterungen, Lifte oder rollstuhlgerechte Duschen werden bis zu 4.000 Euro gefördert. Die Betroffenen müssen für den Erhalt einen Pflegegrad vorweisen.
    Betreutes Wohnen: Selbstständige und fitte Senioren leben in eigenen, barrierefreien Wohnungen, erhalten aber bei Bedarf Hilfe vor Ort. Das kann in Form von einer Reinigungshilfe oder einer ambulanten Pflege erfolgen. Grundsätzlich müssen Personen – die in ein betreutes Wohnen ziehen – ihren Haushalt noch selbst führen können. 

    ‌Die einzelnen Wohnungen befinden sich meist in Wohnlagen, die mit gemeinschaftlichen Räumen ausgestattet sind. Die sozialen Kontakte der Bewohner sollen dadurch gefördert werden. Betreute Wohnanlagen bieten in der Regel auch Services, wie Instandhaltung des Gebäudes und eine Notrufzentrale an.
    Hinweis:
    Ambulante Pflege wird auch „häusliche Pflege“ genannt und beschreibt den Zustand bei denen Personen im eigenen zu Hause medizinisch und pflegerisch betreut werden. Das können Fachleute, aber genauso Angehörige sein. Auch die zeitliche Dauer ist flexibel – von zwei Mal die Woche bis hin zu mehrmals am Tag.
    Senioren-WG: Senioren-Wohngemeinschaften werden immer beliebter. Bei dieser Wohnform schließen sich mehrere Senioren zusammen und leben gemeinsam in einer Wohngemeinschaft. Das kann eine Wohnung oder ein Haus sein. Wichtig: Es sollte große Gemeinschaftsflächen, wie einen Garten oder eine große Küche geben. Der Gedanke hinter einer Senioren-WG ist schließlich zusammen zu leben, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. 

    ‌Pflegeheim: Pflegeheime heißen sozialrechtlich „Vollstationäre Pflege§ 43 SGB XI. In Pflegeheimen erhalten Bewohner einen Rund-um-Service. Angefangen von Pflege und Medizin, über Verpflegung bis hin zu betreuten Aktivitäten. 

    ‌Wohnen gegen Hilfe: Studenten, Auszubildende oder Schüler leben gemeinsam mit älteren Menschen in Wohngemeinschaften. Die jungen Menschen unterstützen dabei die Senioren bei beispielsweise Einkäufen, oder Arztbesuchen – dafür zahlen die jungen Helfer wenig bis gar keine Miete. Das Ziel: Senioren erhalten Unterstützung und leben in Gesellschaft von jungen Menschen. Studenten oder Azubis werden finanziell entlastet und profitieren von den Erfahrungen der älteren Generation. 

    ‌Leben im Ausland: Viele Rentner zieht es nach dem Berufsleben in Deutschland in andere Länder. Beliebt sind vor allem Destinationen in Südeuropa. Sie punkten mit warmen Temperaturen in den Wintermonaten und der Nähe zu Deutschland. Aber auch Asien und die USA locken immer mehr Rentner an.
    Hinweis:
    Laut der Deutschen Rentenversicherung erhielten im Jahr 2018 1,5 Millionen Menschen ihre Bezüge aus der gesetzlichen Rentenkasse im Ausland. Diese hohe Zahl ist unter anderem auf die ehemaligen Gastarbeiter aus Süd-Ost-Europa, die wieder in ihrer Heimat leben, zurückzuführen.

    Was kostet Betreutes Wohnen?


    ‌Das kann je nach Region stark variieren. Ein anderes Merkmal ist, ob man zur Miete wohnt oder Eigentum besitzt. Der Begriff „Betreutes Wohnen“ ist rechtlich jedenfalls nicht geschützt und daher gibt es in Deutschland keine einheitlichen Regelungen. Im Schnitt liegt die Miete bei betreuten Wohnungen zehn bis zwanzig Prozent über der regionalen Netto-Kaltmiete. Die meist komplett barrierefreien und gut ausgestatteten Wohnanlagen finanzieren sich dadurch. Der Kaufpreis pro Quadratmeter beträgt ungefähr 2.000 bis 3.000 Euro.

    Alternative Wohnformen im Alter


    ‌Ein passendes Lebenskonzept – auch im hohen Alter. Ein Wunsch, den viele ältere Menschen hegen. Es geht meist um Selbstbestimmung, trotz körperlicher oder geistlicher Einschränkungen. Folgende Wohnformen eignen sich dafür: 

    ‌1) Mehrgenerationenhäuser 

    ‌2) Senioren-WG 

    ‌3) Demenz-Wohngruppen 

    ‌4) Senioren-Residenz 

    ‌5) Betreute Wohngemeinschaft 

    ‌6) Service-Wohnen/Betreutes Wohnen

    Wohnformen für Menschen mit Behinderung


    ‌Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung führte dazu, dass für Menschen mit Behinderung mehr Wohnangebote zur Auswahl stehen – und diese auch selbst bestimmen können. In Deutschland gilt die Konvention seit 2009. Auch wenn sich seit Inkrafttreten des Abkommens viel verbessert hat, gibt es nach wie vor zu wenig barrierefreie Wohnungen und finanzielle Unterstützung.

    Was besagt die Konvention genau?


    ‌"Menschen mit Behinderung müssen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben. Sie dürfen nicht auf eine besondere Wohnform verpflichtet sein." (UN-BRK Art 19

    ‌Im Grunde genommen geht es darum, dass Menschen mit Behinderung selbst entscheiden können:
  • Wo sie wohnen  
  • Mit wem sie wohnen  
  • Wie sie wohnen 
    ‌ 
  • Welche Wohnformen gibt es für Menschen mit Behinderung?


    ‌Früher war es üblich, dass Menschen mit Behinderung hauptsächlich in Wohnheimen gelebt haben. Heute sieht das anders aus. Verschiedene Wohnformen haben sich über die Jahre entwickelt, wie beispielsweise:
  • Mehr-Generationen-Häuser  
  • Inklusive Wohngemeinschaften  
  • Betreute Wohngruppen  
  • Ambulantes Wohnen / Ambulante Hilfe  
  • Ambulantes Wohnen 
    ‌Menschen wohnen entweder in einer Wohnung oder Wohngemeinschaft und erhalten Hilfe, wenn sie diese benötigen. Das ermöglicht ein Wohnen zu Hause. 

    ‌Inklusive Wohngemeinschaften 
    ‌Hier wohnen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Menschen mit Behinderung müssen sich aus eigenem Willen, für diese Wohnform entscheiden können. Die Bewohner ohne Behinderung unterstützen ihre Mitbewohner mit Behinderung bei Alltäglichem – dafür zahlen sie in den meisten Fällen keine Miete. Alle Bewohner haben trotzdem gemeinsame Pflichten: Kochen, Spülen oder Putzen. Abgesehen von diesen Aufgaben verbringen die Bewohner auch einen Teil ihrer Freizeit zusammen. Inklusive Wohngemeinschaften sind in der Regel keine reinen Zweck-WGs, sondern sollen einen Mehrwert für alle Bewohner bieten. 

    ‌Betreute Wohngruppen 
    ‌Hier leben Menschen mit Behinderung so selbstbestimmt und eigenverantwortlich, wie möglich. Stundenweise kommen Betreuer in die Wohngemeinschaften und unterstützen so viel, wie nötig. Das können Behördengänge, Freizeitaktivitäten, oder einfach nur das Schreiben der Einkaufsliste sein. 

    ‌Mehr-Generationen-Häuser 
    ‌Hier leben Menschen mit und ohne Behinderung unterschiedlichen Alters unter einem Dach. Es sollen Orte der Begegnung sein, wo das Miteinander und Füreinander an erster Stelle steht. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, kulturellem Hintergrund usw.

    Wohnformen für Menschen mit psychischen Krankheiten


    ‌Menschen mit psychischen Krankheiten können den eigenen Alltag oft nicht mehr selbst regeln. Dafür gibt es Angebote, wie beispielsweise Betreutes Wohnen. Betroffene können dabei in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und erhalten Hilfe von professionellen Betreuern. Das Ziel ist: Menschen mit psychischen Krankheiten unterstützen, ein selbstständiges Leben zu führen – ohne Zeitdruck. 

    ‌Hilfreiche Angebote: 

    Arbeiter-Samariter-Bund

    Psychatrienetz

    ‌Socialnet.de

    ‌Caritas-Stuttgart

    ‌Union Hilfswerk

    Wie findet man die richtige Wohnform?


    ‌1) Zunächst ist es wichtig für sich selbst zu entscheiden: „Wie möchte ich leben?“ Allein, zu zweit oder in einer größeren Gemeinschaft. Möchte ich mich einbringen und Leute um mich haben? 

    ‌2) Trete ich in ein bereits existierendes Projekt ein, oder werde ich Teil von etwas Neuem? Wichtig: Werte und Vorstellungen der verschiedenen Bewohner sollten übereinstimmen. Diese stellen sich aber meist erst nach einer gewissen Zeit heraus. 

    ‌3) Ein Probewohnen gibt die Möglichkeit Abläufe kennenzulernen und die Entscheidung zu erleichtern. 

    ‌4) Wohnprojekte finden: Plattformen im Internet, Freundeskreis oder Kommunen. Es gibt zahlreiche Auswahlmöglichkeiten, um die richtige Wohnform zu finden.

    Wohnformen – Immobilien einfach erklärt

    Was gibt es für Wohnformen?

    Neben den klassischen Wohnformen wie einer Wohnung und einem Einfamilienhaus, entwickelten sich in den letzten Jahren einige Alternativen. Das Thema Wohnen beschäftigt derzeit sehr viele Menschen. Sei es wegen zu hoher Mieten, dem fehlenden Gemeinschaftsaspekt, der Gesundheit, oder aufgrund des Klimawandels. Beispielsweise Wohnprojekte, Siedlungsgemeinschaften oder Tiny Häuser sind für viele die passende Antwort. 

    ‌Weiterlesen: Welche Wohnformen gibt es?

    Wo im Alter wohnen?

    Für viele Menschen stellt sich im Alter irgendwann die Frage: „Wie und wohne ich weiter?“ Gründe für neuen Wohnraum können, Pflegebedürftigkeit, Geldnot oder Wohnungen mit Barrieren sein. Neben den klassischen Pflegeheimen gibt es zahlreiche andere Wohnmöglichkeiten für ältere Menschen. Dazu zählen beispielsweise Senioren-Wohngemeinschaften, Betreutes Wohnen oder Wohnen gegen Hilfe. 

    ‌Weiterlesen: Wohnformen im Alter

    Was bedeutet individuelles Wohnen?

    Immer mehr Menschen bevorzugen alternative Lebenskonzepte und dazu zählt auch das Wohnen. Das „Höher-Schneller-Weiter-Prinzip“ schreckt viele Menschen mittlerweile ab. Sie wollen beispielsweise weg von der Konsumgesellschaft und eher zu einem Leben, das gemeinschaftlich, ökologisch und kreislauforientiert funktioniert. 

    ‌Weiterlesen: Welche Wohnformen gibt es?

    Was bedeutet Wohnen im Alter?

    Wohnen im Alter bedeutet sich die Frage zu stellen: „Wie und wo möchte ich alt werden?“ Manche Menschen machen das früh genug, andere zu spät. Wohnungen mit Barrieren, oder eine fehlende Gemeinschaft erschweren den dritten Lebensabschnitt oft erheblich. Daher empfiehlt es sich Gedanken darüber zu machen, wie das passende Wohnkonzept für einen selbst aussieht. 

    ‌Weiterlesen: Wohnformen im Alter

    Welche Wohnformen gibt es für Menschen mit Behinderung?

    Früher war es üblich, dass Menschen mit Behinderung hauptsächlich in Wohnheimen gelebt haben. Heute sieht das anders aus. Verschiedene Wohnformen haben sich über die Jahre entwickelt, wie beispielsweise inklusives Wohnen oder betreute Wohngruppen. Das Ziel dieser Angebote ist folgendermaßen ausgelegt: Menschen mit Behinderung haben das Recht zu entscheiden, wie sie leben möchten. 

    ‌Weiterlesen: Wohnformen für Menschen mit Behinderung

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