Auto mit Euro in Mausefalle © Adobe Stock | Schlierner

Betrug beim Autokauf und -verkauf – Wie kann man sich schützen?

Leider ist Betrug beim Autokauf und -verkauf ein verbreitetes Problem, das zu großen finanziellen Schäden führt. Informieren Sie sich hier über typische Betrugsmaschen und Möglichkeiten, sich juristisch gegen Betrüger zu wehren. Unter welchen Bedingungen ist ein Rücktritt vom Kaufvertrag möglich?

Information schützt vor Betrug beim Autokauf und -verkauf


‌Beim Autokauf geht es um viel Geld und nicht immer treffen Käufer auf seriöse Anbieter oder Verkäufer auf seriöse Kunden. Betrug beim Autokauf und beim Autoverkauf ist weit verbreitet. Betrüger versuchen mit verschiedenen Tricks, auf Kosten des Vertragspartners die Gewinne zu maximieren. Das betrifft sowohl Autoverkäufe, die durch einen direkten Kontakt vor Ort zustande kommen als auch Autoverkäufe im Internet. Laut Schätzungen der Polizei liegt bei jedem dritten Verkauf von Gebrauchtwagen beispielsweise ein Fall von Tacho-Manipulation vor. Besonders bei scheinbar sehr verlockenden Angeboten sollten Autokäufer vorsichtig sein. 

‌Doch nicht nur unter den Verkäufern von Autos gibt es schwarze Schafe. In vielen Fällen versuchen Käufer ebenfalls, sich betrügerisch Vorteile zu verschaffen, indem beispielsweise nachträglich der Preis gedrückt wird. 

‌Hier finden Sie hilfreiche Informationen über gängige Betrugsmaschen, die dafür sensibilisieren, Fallen beim Autokauf und -verkauf zu vermeiden. Informierte Käufer und Verkäufer, die ihre Rechte kennen, machen es Betrügern schwer. Wenn Sie bereits Opfer eines Betrugs beim Autokauf oder Autoverkauf geworden sind, gibt es hier wichtige Tipps, wie man sich erfolgreich gegen die Betrüger zur Wehr setzen kann. Die Unterstützung durch einen Rechtsanwalt, der sich auf das Vertragsrecht spezialisiert hat, ist das beste Mittel, wenn Prävention nicht mehr möglich ist.

Typische Betrugsmaschen beim Autokauf


‌Beim privaten Kauf eines gebrauchten Pkw sollten Autokäufer hellhörig werden, wenn es sich um ein besonders verlockendes Angebot handelt. In diesem Fall ist die Gefahr groß, Opfer eines Betrugs zu werden. Des Weiteren ist es verdächtig, wenn man den Verkäufer nicht persönlich, sondern nur per E-Mail erreichen kann oder wenn eine Probefahrt verweigert wird. Bei Autokäufen im Internet sollten Sie sich immer absichern und erst nach Erhalt und Überprüfung des Fahrzeugs das Geld überweisen. 

‌Unseriöse Autoverkäufer bedienen sich dabei meist der folgenden Betrugsmaschen:
  • Vorkasse vereinbaren 
  • Tacho-Manipulation 
  • „Strohmann-Trick“ 
  • Verschweigen von Mängeln 
  • Verkauf eines gestohlenen Autos 
  • Gefälschte E-Mails einer Verkaufsbörse 
  • Vermeintlich günstige Importfahrzeuge  
  • Vorkasse vereinbaren


    ‌Wenn der Verkäufer beim Online-Verkauf eines Autos auf Vorkasse besteht, sollte man in jedem Fall misstrauisch werden. Oft brechen die Verkäufer den Kontakt ab, nachdem das Auto bezahlt wurde und der Käufer hat sein Geld verloren. Bei einem Autokauf im Internet ist es schwierig, den Betrüger ausfindig zu machen und das Geld zurückzufordern.

    Tacho-Manipulation


    ‌Bei vielen Fahrzeugen ist es problemlos möglich, den Kilometerstand zu manipulieren und damit den Verkaufswert des Autos zu steigern. Insbesondere, wenn bereits mehrere Vorbesitzer vorhanden sind, ist es problematisch, den korrekten Tachostand nachzuvollziehen. Autokäufer sollten aufmerksam werden, wenn der Kilometerstand nicht zum Alter des Fahrzeugs passt.

    „Strohmann-Trick“


    ‌Bei dieser Betrugsmasche wird das Auto vermeintlich von einem gewerblichen Autohändler angeboten. Der Käufer wähnt sich auf der sicheren Seite, denn beim Autokauf über einen Händler stehen ihm umfangreiche Garantieleistungen zu und es besteht ein Schutz davor, ein Auto mit verdeckten Mängeln zu kaufen. Manchmal fungiert der Autohändler jedoch nur als Vermittler (Strohmann), sodass ein Eigengeschäft verschleiert wird, um die gesetzliche Haftung für Sachmängel zu umgehen.

    Verschweigen von Mängeln


    ‌Die gesetzlichen Bestimmungen sind eindeutig. In § 433 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ist festgelegt, dass man einen Anspruch darauf hat, dass eine gekaufte Sache frei von Sach- und Rechtsmängeln ist. Dennoch versuchen Privatverkäufer manchmal, Mängel zu verschweigen, um einen höheren Verkaufspreis zu erzielen. Wer beispielsweise einen Unfallschaden verschweigt, macht sich des Betrugs schuldig, auch wenn der Schaden ordnungsgemäß repariert wurde.

    Verkauf eines gestohlenen Autos


    ‌Bei dieser Art des Betrugs beim Autokauf werden gestohlene Fahrzeuge mit falschen Papieren verkauft. Autokäufer sollten argwöhnisch werden, wenn die Kommunikation mit dem Verkäufer ausschließlich online stattfindet, der Verkäufer auf Barzahlung besteht oder der Übergabeort ungewöhnlich ist (z. B. ein abgelegener Parkplatz oder Rasthof). Das Fälschen von Fahrzeugpapieren erfüllt den Tatbestand der Urkundenfälschung, der in § 267 des Strafgesetzbuches (StGB) geregelt ist.

    Gefälschte E-Mails einer Verkaufsbörse


    ‌Sogar beim Autokauf in einer seriösen Verkaufsbörse ist man nicht vor Betrügern geschützt. Diese senden Interessenten noch vor Vertragsschluss eine E-Mail, in der die Nutzung eines Verschiffungsunternehmens oder eines Treuhandkontos empfohlen wird. Auf diese Weise soll der Anschein erweckt werden, dass die geforderte Vorauszahlung sicher ist. Nachdem das Geld jedoch überwiesen wurde, erfolgt der Abbruch des Kontakts – Das Geld ist verloren.

    Vermeintlich günstige Importfahrzeuge


    ‌Das Internet ermöglicht Autokäufern, im Ausland Gebrauchtfahrzeuge zu kaufen. Werden Sie misstrauisch, wenn das Importfahrzeug ein echtes Schnäppchen zu sein scheint. Das ist leider meist nicht der Fall, denn es handelt sich oft um Importautos aus den USA, die dort nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen sind. Diese Autos werden nach Unfällen nur behelfsmäßig repariert, um als Schnäppchen ins Ausland verkauft zu werden.

    Typische Betrugsmaschen beim Autoverkauf


    ‌Auch private Verkäufer von Autos laufen Gefahr, durch Betrug viel Geld zu verlieren. Es ist empfehlenswert, das Fahrzeug vor dem Inserieren von einem neutralen Sachverständigen überprüfen zu lassen. So kann man vermeiden, dass man zu hohe Preisnachlässe akzeptiert oder nach dem Verkauf des arglistigen Verschweigens verdeckter Mängel bezichtigt wird. 

    ‌Folgende Betrugsmaschen sind besonders verbreitet:
  • Nachträgliches Drücken des Preises 
  • Scheckbetrug 
  • Vorschneller Kaufvertragsabschluss 
  • Nachträgliche Schätzung durch Sachverständigen 
  • „Kärtchen-Händler“ 
  • Nachträgliches Drücken des Preises


    ‌Seien Sie vorsichtig, wenn ein Autohändler Ihnen einen besonders hohen Preis für Ihr Gebrauchtfahrzeug in Aussicht stellt. Wird das Auto dann zum Händler gebracht, besteht dieser auf eine Überprüfung und versucht, den Preis übermäßig zu drücken.

    Scheckbetrug


    ‌Dabei akzeptieren Käufer aus dem Ausland einen sehr guten Kaufpreis und senden unter Vorwänden einen Scheck, der über einen viel zu hohen Betrag ausgestellt wurde. Die Differenz soll der Verkäufer entweder überweisen oder demjenigen, der das Fahrzeug abholt, bar auszahlen. Leider stellt sich nach ein paar Wochen heraus, dass der hohe Scheck nicht gedeckt war, sodass der Verkäufer den ausgezahlten oder überwiesenen Betrag als Verlust verbuchen muss.

    Vorschneller Kaufvertragsabschluss


    ‌Bei dieser Masche erklärt sich der Käufer per E-Mail zum Vertragsabschluss bereit. Nachdem der Verkäufer einen Mustervertrag zur Unterschrift gesendet hat, verweigert der Käufer jedoch die Unterschrift, weil er den darin enthaltenen Ausschluss der Sachmängelhaftung nicht akzeptieren will. Dies sei eine Abänderung des ursprünglich geschlossenen Vertrages und werde nur gegen einen erheblichen Preisabschlag akzeptiert. Verkäufer sollten sich bewusst machen, dass bereits eine formlose Zustimmung zum Kaufangebot („ich bin einverstanden“) bewirkt, dass der Kaufvertrag zustande kommt. Verweisen Sie deshalb von Anfang an darauf, dass Sie auf eine Unterschrift unter einen üblichen Musterkaufvertrag mit Ausschluss der Sachmängelhaftung bestehen.

    Nachträgliche Schätzung durch Sachverständigen


    ‌Vorsicht ist ebenfalls geboten, wenn ein Händler einen hohen Kaufpreis zusagt, im Kaufvertrag jedoch eine Klausel vorhanden ist, in der festgelegt wird, dass die endgültige Preisfestsetzung erst nach einer Sachverständigenschätzung erfolgt. Der Sachverständige wird den Händlereinkaufspreis ermitteln, der erheblich unter den Erwartungen des Verkäufers liegt. Hinzu kommt der Abzug der Mehrwertsteuer.

    „Kärtchen-Händler“


    ‌Jeder Autofahrer kennt das: Hinter dem Scheibenwischer steckt ein Kärtchen, auf dem ein Händler mit dem Barankauf wirbt und dort Höchstpreise in Aussicht stellt. Diese Händler sind meist auf der Suche nach Gebrauchtfahrzeugen für den Export. Nicht immer sind derartige Angebot unseriös, aber in vielen Fällen versuchen die Händler den Verkäufer unter Zeitdruck zu einer vorschnellen Entscheidung zu bewegen oder den Preis aufgrund vermeintlicher Mängel überproportional zu reduzieren.

    Wann handelt es sich um Betrug und was sind Ihre Rechte?


    ‌Bei einem Autokauf über einen Händler ist die Gefahr, Opfer eines Betruges zu werden, generell geringer als beim privaten Autokauf. Der Händler kann sich nicht auf Klauseln wie „Ausschluss der Gewährleistung“ oder „Gekauft wie gesehen“ berufen. Verschweigt der Händler Sach- oder Rechtsmängel handelt es sich um Betrug. 

    ‌Grundsätzlich gilt, dass Käufer und Verkäufer auch bei einem privaten Autokauf bestimmte Rechte einfordern können, wenn ein Betrug nachweisbar ist. Private Autoverkäufer können zwar im Kaufvertrag einen Ausschluss der Sachmängelhaftung vereinbaren. Ein solcher Haftungsausschluss gilt jedoch nicht, wenn der Mangel arglistig verschwiegen wurde, also eine arglistige Täuschung vorliegt. Das arglistige Verschweigen eines Mangels hat zur Folge, dass die Sachmängelhaftung auf drei Jahre verlängert wird. 

    ‌Die Anfertigung eines Fahrzeuggutachtens schützt sowohl Käufer als auch Verkäufer vor Problemen nach dem Kauf. Der Zustand des Autos sowie der aktuelle Marktwert werden von einem unabhängigen Sachverständigen festgestellt, sodass keine der Vertragsparteien übervorteilt werden kann. Das Geld sollte erst nach erfolgter Übergabe des Fahrzeugs überwiesen werden. Die Übergabe von Bargeld sollte unter Zeugen und an einem belebten, sicheren Ort erfolgen. Wer dann noch vor dem Bezahlen bei der Zulassungsbehörde überprüft, ob das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde, ist auf der sicheren Seite.

    Betrug: Merkmale des Straftatbestandes


    ‌Der Straftatbestand des Betrugs ist in § 263 des Strafgesetzbuches (StGB) geregelt. Ein Betrug wird durch folgende drei Merkmale gekennzeichnet: 

    ‌1) Täuschung (Behauptung unwahrer Tatsachen oder Verschweigen von Informationen) 

    ‌2) Absicht sich selbst oder einem Dritten zu einem Vermögensvorteil zu verhelfen 

    ‌3) Einem Fremden wird ein Vermögensschaden zugefügt 

    ‌Wurde der Käufer oder der Verkäufer Opfer eines Betrugs, stehen ihm folgende Rechte zu:
  • Nacherfüllung (Reparatur) 
  • Kaufpreisminderung 
  • Schadenersatz 
  • Rücktritt vom Vertrag
    ‌ 
  • Wie kann man sich nach einem Betrug wehren?


    ‌Trotz aller Vorsicht bei besonders günstigen, verlockenden Angeboten oder schnellen Verkaufszusagen, kann man nicht zu einhundert Prozent ausschließen, Opfer eines Betrugs beim Autokauf oder Autoverkauf zu werden. Ist dies der Fall, sollten Sie umgehend handeln und den Betrug anzeigen sowie einen auf Vertragsrecht spezialisierten Rechtsanwalt mandatieren

    ‌Wenn festgestellt wird, dass man bei Autokauf betrogen wurde, gilt das erste Augenmerk einer Begrenzung des finanziellen Schadens. Deshalb sollte möglichst schnell mit dem Kreditinstitut Kontakt aufgenommen werden, um die Überweisung zu stornieren. Wurde der Betrag allerdings bereits dem Empfängerkonto gutgeschrieben, ist eine Rückbuchung nicht mehr möglich. Wurde das Noch schwieriger ist es, das Geld zurückzufordern, wenn das Auto bar bezahlt wurde. 

    ‌Betrugsopfer sollten den Betrug außerdem bei der Polizei anzeigen, die daraufhin entsprechende Ermittlungen aufnehmen wird. Die Vertretung durch einen Rechtsanwalt trägt dazu bei, eigene Rechte durchzusetzen und diesem Anspruch Nachdruck zu verleihen. Juristische Auseinandersetzungen nach einem Privatverkauf werden per Einzelfallentscheidung geklärt, weil es kein einheitliches Rückgaberecht für gebrauchte Pkw gibt. Darüber hinaus ist es schwierig, das arglistige Verschweigen eines Mangels nachzuweisen. Ein auf Straf- oder Vertragsrecht spezialisierter Anwalt wird die Ausgangslage analysieren und Sie bei der Beweisführung unterstützen. Dadurch werden die Chancen erhöht, Rechte wie den Rücktritt vom Vertrag oder den Anspruch auf Schadenersatz durchzusetzen.

    Betrug beim Autokauf – Welche Strafe ist zu erwarten?


    ‌Beim Betrug werden gemäß § 263 StGB Absatz 1 Freiheitsstrafen von maximal fünf Jahren oder Geldstrafen verhängt. Wer wegen Betrugs verurteilt wurde, erhält einen Eintrag im Führungszeugnis. Neben den strafrechtlichen Sanktionen drohen gemäß § 823 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) in Verbindung mit § 263 StGB zivilrechtliche Forderungen auf Schadenersatz durch den Geschädigten. 

    ‌Wenn Sie Ihrerseits ein Auto privat verkauft haben und vom Käufer des Betrugs bezichtigt werden, sollten Sie sich ebenfalls umgehend an einen Rechtsanwalt wenden. Der Rechtsexperte wird Sie dabei unterstützen, unberechtigte Ansprüche abzuwehren und wird Ihre Interessen außergerichtlich sowie im Gerichtsverfahren vertreten.

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    Betrug beim Autokauf und -verkauf – Recht einfach erklärt

    Welche Zeichen deuten auf ein unseriöses Angebot hin?

    Bei besonders günstigen Angeboten (Schnäppchen) sollte man hellhörig werden. Gleiches gilt, wenn der Verkäufer schwer und nur per E-Mail erreichbar ist. Aufgrund fehlenden persönlichen Kontakts ist beim Autokauf per Internet besondere Vorsicht geboten. 

    ‌Weiterlesen: Typische Betrugsmaschen beim Autokauf

    Welche Gefahren lauern beim Autoverkauf?

    Auch Verkäufer werden oft Opfer unseriöser Praktiken. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der Käufer nachträglich versucht, den Kaufpreis zu drücken und gleichzeitig einen Zeitdruck aufbaut. Vermeiden Sie es, in eine Drucksituation zu geraten, indem Sie Ihr Fahrzeug vorher schätzen lassen und somit derartigen Versuchen selbstbewusst begegnen können. 

    ‌Weiterlesen: Typische Betrugsmaschen beim Autoverkauf

    Welche Merkmale kennzeichnen einen Betrug?

    Betrug ist ein Strafrechtstatbestand, der durch drei Merkmale gekennzeichnet ist. Es muss eine Täuschung vorliegen sowie die Absicht, sich oder einem Dritten einen Vorteil zu verschaffen. Außerdem muss einem Fremden ein Vermögensschaden zugefügt worden sein. Sind alle drei Merkmale vorhanden, können sich betrogene Autokäufer und Autoverkäufer juristisch wehren. 

    ‌Weiterlesen: Wann handelt es sich um Betrug und was sind Ihre Rechte?

    Welche Rechte kann man als Betrogener einfordern?

    Betrogene haben ein Recht auf Ausgleich des Schadens. Das kann auf dem Wege der Nacherfüllung (Reparatur), einer Kaufpreisminderung oder Zahlung eines Schadenersatzes erfolgen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, vom Vertrag zurückzutreten und die Rücküberweisung des Kaufpreises oder die Herausgabe des Fahrzeugs zu fordern. 

    ‌Weiterlesen: Wann handelt es sich um Betrug und was sind Ihre Rechte?

    Wie sollte man sich gegen den Betrug zur Wehr setzen?

    Mit der Mandatierung eines Rechtsanwalts verleihen Sie Ihrem zivilrechtlichen Anspruch Nachdruck. Parallel kann eine Strafanzeige gestellt werden, damit das Betrugsdelikt auch strafrechtlich verfolgt und geahndet wird. 

    ‌Weiterlesen: Wie kann man sich nach einem Betrug wehren?

    Wie hoch ist das Strafmaß für Betrug?

    Das Strafmaß wird per Einzelfallentscheidung vom Gericht festgelegt. Je nach Schwere des Betrugs werden Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren oder Geldstrafen verhängt. Hinzu kommen die zivilrechtlichen Forderungen des Betrugsopfers. 

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